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Waltraud Hossdorf

Praxis für Naturheilverfahren

Auf dem Postberg 39
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Manuelle Therapie

Als "Manuelle Therapie" bezeichnet man die Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, dazu gehören Gelenke, Muskeln und Nerven. Die "Manuelle Therapie" wird im allgemeinen von Physiotherapeuten und Masseuren, die eine Zusatzausbildung absolviert haben, ausgeführt. Diese Ausbildung beinhaltet die Untersuchung und die Behandlungstechniken. In der Alternativmedizin kann sie auch noch weitere Behandlungsformen, wie zum Beispiel die Behandlung weiterer Beschwerden und Körperregionen, enthalten.

Der Unterschied zwischen der ärztlichen und der alternativen Behandlung liegt meist darin, das die alternative Variante keine ruckartigen Techniken mit Impuls an der Wirbelsäule durchführen darf. Eine klare Gesetzgebung gibt es aber dafür nicht.

Die Geschichte der "Manuellen Therapie"

Schon im klassischen Altertum wurden mittels bestimmter Griff- und Massagetechniken Ausrenkungen behandelt. Damals hießen diese meist laienhaft ausgebildete Anwender "Knocheneinrenker" oder auch "Gliedersetzer".

Im 19. Jahrhundert gab es in Europa diverse Formen unter ebenso diversen Bezeichnungen. Durch die Aufnahme dieser Behandlungstechniken durch Heilpraktiker, und seit dem 2. Weltkrieg auch durch orthopädisch arbeitenden Ärzten, erlebte diese eine Neuauflage.

Durch alternativmedizinisch tätige Manualtherapeuten des 20. Jahrhunderts, wurde der Anspruch geltend gemacht, auch andere Krankheiten und Störungen durch eine manuelle Therapie positiv beeinflussen zu können. Dieses geschieht durch Posulation der reflektorischen oder energetischen Verbindung der Knochen und Gelenke.

Die am häufigsten behandelten Beschwerden sind Neurosen, Angstneurosen Depressionen und Störungen in der Entwicklung, aber auch Magen-Darm-Beschwerden werden durch die "Manuelle Therapie" behandelt. Ein Beispiel für eine alternativmedizinische Diagnose ist das KISS-Syndrom (kopfgelenkinduzierte Entwicklungsstörungen von Kindern), welches durch eine manuelle Therapie behandelt wird.

Die Behandlungsmethoden der "Manuellen Therapie"

Manuelle Therapie ist die geschütze Bezeichnung einer physiotherapeutische Behandlungsform. Diese wird in Anwendung der Heilmittelverordnung durch den behandelnden Arzt nach eingehender Diagnos verordnet.

Um als Manualtherapeut tätig werden zu dürfen, muss der Anwender eine weitreichende Fortbildung absolviert haben. Durch diese Zusatzqualifikation ist der Physiotherapeuten oder Masseur zur Abrechnung der Heilmittelposition "Manuelle Therapie" berechtigt.

Manuelle Therapie/OMT ist eine Fortbildung die auf einer physiotherapeutische Grundausbildung aufbaut, die im Resultat die Zusatzqualifikation "OMT" beinhaltet. Diese erlaubt es dem Anwender direkt am Patienten zu arbeiten. Die Ausbildung wird in Europa nach dem Standard der IFOMT (International Federation of Orthopedic Manipulative Therapists) durchgeführt. Somit kommt eine zertifizierter OMT-Therapeut auf eine Weiterbildungs-Stundenzahl von rund 1000 Stunden.

Als OMT-Therapeut ist dieser ein Spezialist der muskuloskeletalen Befunderhebung und Behandlung. Zum Konzept dieser Behandlung gehört die "Medizinische Trainingstherapie", die sich mit der lokalen und globalen Stabilisierung der Wirbelsäule und Extremitätengelenke befasst.

Die Chirotherapie ist ein in Deutschland geschützter Begriff. Die in dieser evidenzbasierten Medizin anerkannten Verfahren basieren auf passiver Mobilisation und aktiven Übungen an Gelenken und der Wirbelsäule und verzichten auf esoterische Krankheitsvorstellungen, etwa Meridiane oder "Energieströme".

Um die Zusatzbezeichnung Chirotherapeut verwenden zu dürfen, ist eine durch die Landesärztekammer anerkannte Ausbildung nötig.

Unter "Manuelle Therapie" im engeren Sinne versteht man die Anwendung der von den Chirotherapeuten entwickelten Techniken durch speziell fortgebildete Physiotherapeuten/Krankengymnasten.

Die Naprapathie (ein Diagnose- und Behandlungssystem der Neuro-Skeletomuskulär-Medizin) ist in Schweden ein geschützter Berufstitel für s.g. Doctors of Naprapathy oder Doctors of Naprapathic Medicine, D.N. oder DN, (leg. Naprapat) die orthopädisch-manuelle Medizin anbieten. Die Naprapathen benötigen in Schweden eine staatliche Lizenz (Legitimation) und stehen unter der Aufsicht der staatlichen Gesundheitsbehörde und haben eine autonome, diagnostische Verantwortung für neuro-skeletomuskuläre Dysfunktionen.

Die Ausbildung zum legitimierten Naprapathen, D.N. dauert 5 Jahre. Viele Naprapathen sind tätig in der Sportmedizin und in den Nationalmannschaften. Naprapathie ist die größte Form der orthopädischen Medizin in Schweden.

Die Chiropraktik stammt von dem US-amerikanischen Alternativmediziner Daniel David Palmer: "Verrenkte" Wirbel werden durch Druck und Zug gerichtet, dazu kommen Entspannungs- und Dehnübungen der Arme und Beine. Chiropraktik soll nach Ansicht ihrer Vertreter eine Weiterentwicklung darstellen, indem außer der Wirbelsäule auch die übrigen Gelenke behandelt werden.

Cranio-Sacral-Therapie ist eine ebenfalls aus den USA stammende Entwicklung des Osteopathen William Sutherland. Sie hat deutlich esoterische Komponenten. Insbesondere soll ein angenommener "Energiefluss" der Hirnflüssigkeit wiederhergestellt werden, indem Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule behandelt werden. Die heutige Bedeutung der CST ist geringer als die der Osteopathie und Chiropraktik.

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