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Eigenharntherapie

Geteilte Auffassung über die Eigenharntherapie

Bei der Eigenharntherapie (auch Eigenharnbehandlung oder Eigenurintherapie) wird eigener Urin zur Linderung von Krankheiten zu sich genommen. Dabei wird Urin getrunken/ gegurgelt, per Spritze verabreicht oder äußerlich auf die Haut aufgebracht (Träufeln in die Nase und Augen).

Die Behandlungsform der Eigenharntherapie reicht Jahrhunderte zurück und wurde schon von Ärzten während des Mittelalters beschrieben. Die Wurzeln der Eigenharntherapie liegen vermutlich noch viel weiter in der Vergangenheit – man findet Hinweise auf Experimente mit Urin als Therapieform bereits vor über 2.000 Jahren in Indien und anderen asiatischen Ländern. Auch in der Gegenwartsliteratur wird das Thema häufig aufgegriffen und kontrovers diskutiert.

Ziel der Therapieform mit Eigenharn

Das Ziel, welches mit der Eigenharntherapie verfolgt wird ist die Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte, um die Abwehr und Linderung einer Vielzahl von Krankheiten positiv zu beeinflussen. Aber auch konkrete Leiden der Haut werden mit Urin bekämpft. Therapeuten, die sich mit der Eigenharntherapie auseinandersetzen gründen die Erfolge der Therapieform auf die im Urin befindlichen Mineralien und körpereigenen Hormone und Substanzen, die desinfizierend wirken – also Erreger und Bakterien abtöten können.
Allerdings bringen Kritiker dieser Therapieform entgegen, dass es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass die Heilung von Leiden und Krankheiten auf den Einsatz von Eigenurin zurückzuführen ist und machen auf die Risiken aufmerksam, dem Körper Giftstoffe zuzuführen.

De facto ist Urin ein Abfallprodukt des Körpers und wird von den Nieren produziert. Darin enthaltene Stoffe sind Salze, Abfallprodukte des Eiweißstoffwechsels, Säuren, Wasser, Harnstoff usw. Für viele Menschen scheint es unüberwindbar, ihren Urin zu sich zu nehmen – sie empfinden es als ekelhaft.
Aber: Urin enthält auch eine ganze Reihe wertvoller Substanzen, die der menschliche Körper für sich nutzen kann: Vitamine, Aminosäuren, und Immuneiweiße, welcher der Körper für den Aufbau seines Immunsystems nutzen kann.
Wenig verwunderlich ist es daher auch, dass Spuren von Urin in einer Vielzahl von Produkten des Alltagsbedarfs zu finden sind: Cremes und Kosmetika, Salben und Arzneien.

Äußere und innere Anwendung des Eigenharns

Die äußerliche Anwendung der Eigenharntherapie wird weitaus häufiger eingesetzt als die innere – das mag daran liegen, dass die Hemmschwelle, Urin einzunehmen bei Weitem höher liegt, als ihn auf die Haut aufzutragen oder ähnliches. Zudem ist die äußere Anwendung schnell wirksam – oft können nach wenigen Tagen Besserungen bei Wunden und Hautkrankheiten festgestellt werden. Hierzu gehören Neurodermitis, Akne, Herpes, aber auch Verletzungen der Haut durch Sonnenbrand.
Innerlich angewendet sind derlei Verbesserungen meist nicht nach wenigen Tagen spürbar, oftmals reicht die Therapie über mehrere Wochen. Dabei sollte ein Facharzt den einzunehmenden Urin gründlich prüfen und für eine Trinkbarkeit aufbereiten, sonst riskieren Patienten eine wirkungslose Therapie bis hin zu schweren Infektionen.
Bei der inneren Anwendung werden Krankheiten wie Diabetes, Rheuma sowie Allergien behandelt. Die innere Behandlung kann auch durch Injektionen erfolgen, wobei sterilisiertes Urin durch eine Spritze verabreicht wird. Diese Methode ist in vielen Fällen die bevorzugte, da Patienten um das Schlucken des eigenen Urins „herumkommen“; zudem zeigen sich vielfach sehr schneller Erfolge bei der Gabe des Harns mit der Spritze.

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