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Blutegelbehandlung (Blutegeltherapie)

Die Methode der Blutegelbehandlung

Die Blutegelbehandlung gehört zur Alternativmedizin. Um einen kleinen "Aderlass" zu erzeugen, werden Blutegel (Hirudo officinalis oder Hirudo medicinalis) an geeigneten Stellen des Körpers "angesetzt". Dadurch wird ein "Aderlass" von rund 10 Milimetern herbeigeführt.

Im Speichel der Blutegel befinden sich Substanzen (Heparin und Hirudin), die die Blutgerinnung verringern, wodurch es dann zu einem Nachbluten kommt.

In der Medizin wird die Blutegeltherapie heute fast ausschließlich in der Plastischen Chirurgie angewandt. Besonders bei Transplantationen von Gliedmaßen oder Hautverpflanzungen, soll hier mit Hilfe der Wirkstoffe die die Blutegel durch ihren Speichel in die Wunden abgeben, die Wundheilung verbessert werden.

Die gerinnungshemmende und gefäßerweiternde bzw. entkrampfende Wirkung der Substanzen soll den venösen Abfluss angestauten Blutes anregen bzw. erst ermöglichen. Dieses soll sich auch auf die Abstoßung von Reimplantaten positiv auswirken.

Indikationen und Kontraindikationen

In der Alternativmedizin werden als Indikationen für eine Blutegelbehandlung genannt:

  • Narben und schlecht heilende Wunden,
  • entzündliche Prozesse, beispielsweise bei Arthrose,
  • chronische Schmerzen (Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall),
  • Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Thrombosen,
  • Tinnitus
  • Migräne
  • Asthma,
  • Prellungen, Blutergüsse
  • Hämorrhoiden

Kontraindikationen sind:

  • Immunschwäche
  • Blutgerinnungsstörungen sowie die Einnahme gerinnungshemmender Medikamente
  • Anämie
  • Schwangerschaft
  • ausgeprägte Allergie-Anfälligkeit

Nebenwirkungen und Risiken

Durch den "Biss" der Blutegel kann es zu Blutergüssen kommen. Diese klingen aber meist nach ein paar Tagen wieder ab.

Auch kommt es meist zu kleinen Schwellungen an der Bissstelle, die oft mit einem starken Juckreiz verbunden ist. Durch Kratzen kann es zu einer Infektion kommen.

Ein Absinken des Blutdrucks oder auch eine Kreislaufschwäche ist nach der Behandlung ebenfalls möglich. Das Verheilen der Bissstellen ist normalerweise innerhalb weniger Wochen abgeschlossen. Nur selten bleiben kleine Narben zurück.

Die verwendeten Blutegel können unter Umständen durch die Aufnahme des Blutes Erreger oder Bakterien in sich aufnehmen. Daher ist es nicht zu empfehlen, die Blutegel für eine zweite Behandlung zu verwenden.

Die verwendeten Blutegel sollten speziell für die Verwendung gezüchtet werden, um ein Risiko für den zu Behandelnden zu vermeiden.

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