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Autogenes Training

Das autogene Training ist eine Entspannungstechnik die von Johannes Heinrich Schultz (Psychiater) entwickelt wurde. Als Grundlage des autogenen Trainings gilt die Autosuggestion. Durch das autogene Training ist es möglich Stress und psychosomatische Krankheiten zu heilen oder zu mildern.

Autogenes Training findet unter Anleitung eines Fachkundigen hauptsächlich in Gruppen statt. Viele Ärzte, Psychologen, Heilpraktiker, Threpeuten und andere in diesem Bereich tätige bieten autogenes Training mittlerweile an. Für die Durchführung des autogenen Trainings zu Hause gibt es als Unterstützung mittlerweile eine Menge an guten Bücher und CD´s.

Die Übung des autogenen Trainings

Zu Beginn eines Trainings wird eine angenehme und bequeme Haltung wie z. B. in der Meditation eingenommen. Damit der Übende nicht zu schnell durch die Entspannung einschläft, empfiehlt sich eine aufrecht sitzende Position. Wichtig in dieser Position ist die vollkommene Entspannung der Muskeln.

Der Therapeut gibt dem Übenden Themen oder Sätze vor, die dieser sich möglichst intensiv vorstellen soll, damit sich das angestrebte Bild vor den Augen des Übenden realistisch darstellt.

Die Übungen erzeugen im Körper des Übenden bestimmte Empfindungen. Zum Beispiel kann durch eine Übung die Durchblutung gesteigert werden, was zu einem empfinden von Wärme führt, durch die Umgekehrte Vorstellung, in diesem Fall von Wärme, kann aber auch die Durchblutung gesteigert werden. Wärme führt immer zu einem Gefühl der Entspannung.

Die zwei Stufen des autogenen Trainings

Die Unterstufe des autogenen Trainings

Diese Stufe besteht in der Regel aus sieben Übungen. Sie dienen hauptsächlich der Entspannung. Durch diese Entspannungsübungen werden Ruhe, Schwere und Wärme in den Gliedmaßen des Körpers erzeugt, der Kreislauf wird ruhiger.

Je nach Erfahrung des Übenden, kann dieser sich auch bei vollem Bewusstsein in eine tiefe Entspannung versetzen. Die von ihm angewendeten Affirmationen sind individuell auf ihn abgestimmt.

Stufe 1 „Die Ruhe-Übung“:
- Ruhezustand für Körper und Geist
- Unterstützung der Konzentration
- Affirmation: „Ich bin ruhig und gelassen. Gedanken kommen und gehen. Ich ruhe in mir.“

Stufe 2 „Die Schwere-Übung“:
- Entspannung der Muskeln
- Affirmation: „Meine Arme und Beine sind schwer.“

Stufe 3 „Die Wärme-Übung“:
- Wärmegefühl in Armen und Beinen
- Affirmation: „Meine Arme und Beine sind warm.“

Stufe 4 „Die Atem-Übung“:
- bewusstes Einatmen und Ausatmen
- Affirmation: „Ich atme ruhig und gleichmäßig.“

Stufe 5 „Die Herz-Übung“:
- bewusste Konzentration auf den Herzschlag
- Affirmation: „Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig.“

Stufe 6 „Die Sonnengeflechts-Übung“:
- Konzentration auf den Solarplexus
- tiefere Entspannung
- Affirmation: „Durch meine Mitte strömt es warm.“

Stufe 7 „Die Kopf-Übung“
- Konzentration auf die Stirn
- Wiedererlangen der Konzentrationskraft
- Affirmation: „Mein Kopf ist kühl und klar.“

Die Oberstufe des autogenen Trainings

Für die meisten Zwecke sind die Übungen der Unterstufe völlig ausreichend. Bein den Übungen der Oberstufe des Autogenen Trainings geht es um die Vertiefung der Selbsterkenntnis und um die Charakterbildung. Diese ebenfalls sieben Stufen umfassenden Sitzungen beinhalten folgende Themen:

  • Farberlebnisse
  • Wahrnehmen bestimmter Gegenstände (z.B. ein Apfel, eine Blume)
  • Betrachtung abstrakter Werte (Hoffnung, Liebe, Mut usw.)
  • Übungen zur Charakterbildung und vertieften Selbsterkenntnis
  • Die Reise auf den Meeresgrund
  • Die Reise auf den Gipfel eines Berges
  • Kreieren von eigene Bilder mit bestimmten Zielsetzungen

Die Oberstufe des Autogenen Trainings wird oft zur Unterstützung in psychotherapeutischen Verfahren oder Analysen verwendet. Für diese Form der Anwendung empfiehlt sich die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch zu nehmen.

Anwendungsgebiete des autogenen Trainings

Autogenes Training lässt sich in vielen Bereichen anwenden. Hier ein paar Beispiele dazu.

  • Zur allgemeinen Entspannung (Wohlbefinden, Profilaxe)
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Innere Unruhe

Auch bei psychosomatischen Symptomen kann das Autogene Training wertvolle Hilfe leisten:

  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Bluthochdruck
  • und viel weitere

Bei psychosomatischen Symptomen ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren, um eine physische Ursache auszuschließen.

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