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Akupunktur

Die Geschichte der Akupunktur

Die Akupunktur soll bereits vor ca. 5 bis 6000 Jahren Instrumente in Form von Bambussplittern und Fischgräten verwendet worden sein. Dies wird zumindest in den Aufzeichnungen des chinesischen Historikers Sima Qian erwähnt. Die erste schriftliche Erwähnung der Akupunktur und Moxibustion liegt bei ca. 200 Jahren vor Christus.

In Europa wird die Akupunktur das erste Mal im Jahre 1675 erwähnt, hier heißt es noch „das Stechen mit Nadeln zu therapeutischen Zwecken". Der Begriff Akupunktur wurde von Pekinger Jesuitenmönchen im 17. Jahrhundert geprägt. Willem Ten Rhyne, ein Arzt in den Diensten der Ostindischen Handelskompanie, verfasste 1633 einen ausführlichen Bericht über die klinische Wirkung der „Nadelstichtherapie".

Die erste deutschsprachige Veröffentlichung soll aus dem Jahre 1824 stammen und soll eine Übersetzung des Engländers James M. Churchill sein.

Mit Ende des 20. Jahrhunderts drang die Traditionelle Chinesische Medizin und mit ihr die Akupunktur verstärkt in die westlich geprägten Länder vor.

Konzept der Akupunktur

Das Behandlungskonzept der Akupunktur entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin und basiert auf der „Fünf-Elemente-Lehre" und verbindet die Verfahren:

  • Erwärmen der Punkte (Moxibustion)
  • Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte

In der Akupunktur geht man von 12 Hauptmeridianen und 361 Akupunkturpunkten auf den Meridianen aus. Diese liegen spiegelbildlich auf beiden Seiten des Körpers. Zusätzlich gibt es acht Extrameridiane und weitere Extrapunkte.

Die Akupunktur gehört zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Noch älter als die Akupunktur ist die Akupressur. Hier werden die Punkte mit Hilfe der Fingerkuppen massiert.

Das einstechen der Nadeln soll eine positive Wirkung auf den Energiefluss (Lebensenergie, Qi) haben.

Es gibt verschiedene Akupunkturbereiche. Zu diesen gehören:

  • Ohrakupunktur
  • Handakupunktur
  • Schädelakupunktur
  • Fußakupunktur

Der französische Arzt Paul Nogier  berichtet 1954 in der Deutschen Zeitschrift für Akupunktur über seine Erfahrungen. Sieben Jahre später stellte er seine Diagnose- und Therapieform auf einem Akupunkturkongress in Deutschland vor. Die Behandlung über das Ohr ist zwar auch aus der chinesischen Akupunktur bekannt, es werden dort jedoch nur wenige Punkte - und diese auch nur selten - verwendet.

In Korea besteht zudem das Konzept der Hand- und Schädelakupunktur. Hier werden die Meridiane fast komplett auf der Hand bzw. dem Schädel abgebildet. Ähnliches gilt auch für die Fußakupunktur.

Behandlungsmethode

Während der ca. 20 - 30 minütigen Behandlung werden dem Patienten meist mehrere Akupunkturnadeln gesetzt. Dafür wird mittels leichter Massage der Einstichumgebung die Stelle vorbereitet. Manche Akupunkteure setzen nicht mehr als 16 Nadeln, andere wiederum überschreiten diese Anzahl in bestimmten Fällen. Nach der Behandlung sollte sich der Patient noch eine Weile entspannen.

Eine komplette Behandlung dauert meist um die 10 bis 15 Einzelsitzungen.

Einsatzgebiete

Auf der Indikationsliste für Akupunktur der Weltgesundheitsorganisation werden u. a. die folgenden Bereiche genannt:

  • Erkrankungen des Atmungssystems (etwa akute Nasennebenhöhlenentzündung)
  • gastrointestinale Störungen (etwa chronische Magengeschwüre)
  • Schlafstörungen
  • Bronchialasthma
  • neurologische Störungen (etwa nach Schlaganfällen)
  • Augenerkrankungen (etwa zentrale Retinitis)
  • muskuloskeletale Erkrankungen (etwa Cervicobrachialsyndrom)
  • Erkrankungen im Mundbereich (etwa Schmerzen nach Extraktionen, Gingivitis).

Hier geht es zur Liste: WHO-Indikationsliste.

Als anerkannte Indikation für eine Akupunkturbehandlung gelten auch chronische Schmerzen, wenn kein körperlicher Befund vorliegt und geburtsvorbereitende Akupunktur, ebenso wie für Rückenschmerzen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen treten im Allgemeinen nicht auf. Mögliche Nebenwirkungen sind:

  • bei Verwendung einer nicht sterilisierten Nadel kann es zur Übertragung von Krankheitserregern kommen
  • Bildung eines Hämatoms an der Einstichstelle
  • Bei Verwendung von silbernen Akupunkturnadeln kann es zu dauerhaften Verfärbungen der Haut kommen.
  • Es können Blutstropfen austreten
  • Bei einer längeren Verweildauer der Nadeln kann es zu Entzündungen kommen
  • Bei bestimmten Akupunkturpunkten kann es zu Schwindel kommen
  • An der Einstichstelle kann es zu einem Taubheitsgefühl kommen

Weitere Nebenwirkungen kann Ihnen ihr Therapeut nennen.

Mittels der japanischen Kinderakupunktur, bei dieser werden keine Nadeln, sondern wird die Akupunkturstelle durch leichten Druck, streicheln oder klopfen stimuliert, können auch Säuglinge und Kleinkinder behandelt werden.

Die Elektro-Akupunktur darf bei Epileptikern nicht angewendet werden. Dies gilt ebenso für Menschen mit Herzschrittmachern und anderen elektrischen Geräten.

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